Sehen – Denken – Handeln
Unsere Arbeitsmaxime
Sehen heißt für uns: innehalten. Wirklich wahrnehmen. Wir sehen den Menschen vor uns nicht als Fall, nicht als Patient, nicht als Aufgabe – sondern als unseresgleichen. Als ein Leben aus Erfahrungen, Verletzlichkeit, Mut und Möglichkeiten. Wir glauben daran, dass Würde kein Privileg ist, sondern Ursprung. Dass jeder Mensch das Recht hat, sein Leben zu entfalten – in Freiheit, in Zugehörigkeit und in eigener Regie.
Denken bedeutet: nicht zufrieden sein mit dem Offensichtlichen. Fragen stellen, statt zu urteilen. Zusammenhänge begreifen, bevor man Lösungen anbietet. Wir denken vom Menschen her – von seinen Stärken, seinen Wünschen, seiner Kraft. Wir trauen Entwicklung zu, den Menschen, die wir betreuen und uns selbst. Unsere Konzepte basieren auf etablierten Methoden, aber sie wachsen im Dialog, im gemeinsamen Ringen um Gerechtigkeit und Partizipation.
Handeln heißt: da sein. Verlässlich, zugewandt, mit Kompetenz und mit Herz. Es heißt, Schutzräume zu schaffen und zugleich Türen zu öffnen. Es heißt, Eigenständigkeit wachsen zu lassen, ohne jemanden allein zu lassen. Begegnung ist Bewegung, deshalb bewegen wir Menschen dazu, auch komplexen Lebenssituationen mit Zuversicht zu begegnen.
Kluge Köpfe und volle Herzen
Die Menschen hinter dem alpha e.V.
Wir stehen für eine Gesellschaft, die ihren Reichtum aus der Vielfalt schöpft. Das gilt für die individuellen Ausprägungen der Menschen, die sich uns anvertrauen, und es gilt für uns selbst. Wir sind eine bunte Gemeinschaft unterschiedlicher Persönlichkeiten, deren Talente und Fähigkeiten, Wertvorstellungen und Tüchtigkeit, Empathie und Humor eine lebendige Gemeinschaft bilden, auf die wir stolz sind – weil sie seit über 50 Jahren täglich kleine Wunder vollbringt.
Leidenschaftlich paritätisch
Unsere Initiativen für soziale Gerechtigkeit
Wer Parität will, muss Partei ergreifen. Gleichstellung braucht Fürsprecher, deshalb sehen wir uns als soziale Dienstleister in der Pflicht, auch nach außen die Interessen sozial Benachteiligter zu vertreten. Initiativen wie das Wuppertaler Bündnis »Sozial im Tal« oder die Kampagne »Habt was für uns übrig« sind Beispiele dafür, wie wir – klein, aber lautstark – unser gesellschaftspolitisches Engagement nach außen tragen.
Soziale Qualität
Unser Qualitätsmanagement
Soziale Prozesse – wie Sozialarbeit, pädagogische oder therapeutische Leistungen – können in ihrer Ausführung nicht immer geregelt oder standardisiert werden. Wir sind kein Produktionsbetrieb, der seine Prozesssteuerung einer ISO 9001 unterstellen kann.
Im Bestreben einer guten Qualität unserer Arbeit arbeiten wir in den Einrichtungen an einer alle Funktionsbereiche erfassenden Qualitätssicherung und -entwicklung mit folgenden Mitteln und Methoden:
- Leitbildorientierung
- Qualitätsplanung: jährliche systematische strategische Qualitätsplanung, welche die drei Elemente Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der alltäglichen Arbeit verankert
- Kontinuierliche Arbeit über Handlungsleitlinien, Durchführungsregelungen und Workflows
- Mitarbeiterförderung zur Sicherung und Weiterentwicklung der fachlichen und personellen Kompetenzen aller Mitarbeitenden
- Teamorientiertes Arbeiten und Teamentwicklung
- Evaluation: regelmäßige oder anlassbezogene Wirksamkeitsüberprüfungen durch lfd. Befragungen, Beobachtung, Selbstbewertung anhand der Praxisüberprüfungen, kollegiale Hospitation und die fallweise Einbeziehung von Dritten (Lehrer, Vormünder, Angehörige)
- Qualitätsdokumentation: Dokumentation aller Vorgänge im Zusammenhang mit der Qualitätsentwicklung im Qualitätshandbuch
- Reviews/Managementbewertungen: durch interne und externe Überprüfungen wird die Funktion des QM regelmäßig bewertet und somit selbst zum Gegenstand der Qualitätsentwicklung

Unser Qualitätsmanagement arbeitet nach dem GAB-Verfahren. Dieser Leitfaden der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung, München, definiert ein systematisches Prozessmanagement zur Qualitätssicherung und -entwicklung unter Berücksichtigung der situativen Gegebenheiten und individuellen Voraussetzungen in pädagogischen und sozialen Einrichtungen.
Zusätzlich sind wir im Fachbereich der beruflichen Förderung und Integration als Weiterbildungsanbieter AZAV-zertifiziert.
Austausch und Dialog
Unser Netzwerk
Mit wacher Neugier suchen wir das Gespräch – im Team, auf der Bereichsebene und mit unseren Partner*innen im Sozialraum. Dieser Austausch ist lebendige Quelle von Inspiration, Qualität und Haltung. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung erweitern wir unser Wissen, schärfen unseren Blick und bleiben beweglich im Denken.
Wir sind Mitglied in folgenden Verbänden:
Auch wer hilft, braucht Hilfe
Unsere Förderer
Der alpha e. V. ist weitgehend durch öffentliche Mittel finanziert. Zusätzliche Unterstützung braucht der Verein immer dann, wenn neue Aufgaben im Sozialbereich zu lösen sind und dazu neue Einrichtungen gegründet werden müssen. Das dafür notwendige Geld wird von keiner öffentlichen Stelle zur Verfügung gestellt. Daher danken wir allen, die uns dabei helfen zu helfen.
Wenn auch Sie den alpha e. V. unterstützen wollen:
Der alpha e.V. ist als gemeinnütziger und mildtätiger Verein berechtigt, steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen auszustellen. Bis zu einem Betrag von 300 € ist der Einzahlungsbeleg der Bank mit dem Verwendungszweck »Spende« zur steuerlichen Anerkennung ausreichend. Auf Wunsch und bei höheren Beträgen senden wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenbescheinigung zu. Vermerken Sie dazu bitte im Feld Verwendungszweck »Spende« sowie Ihre vollständige Adresse.
Spendenkonto:
alpha e. V., SozialBank AG
IBAN DE85 3702 0500 0007 0344 00
BIC: BFSWDE33XXX























